
ENCOUNTER – Sonic Spaces
Ein Konzert zwischen Elektronik, Stimme und Code.
Idee
Ein Raum.
Ein Synthesizer.
Eine Stimme.
Ein Signal.
Musik.
Manche Klänge entstehen im Moment. Andere kommen aus Aufnahmen, Erinnerungen oder aus Musik, die schon lange vor diesem Abend existierte. Manche bleiben fast unverändert, andere werden gedehnt, wiederholt, verfremdet oder in einen neuen Zusammenhang gestellt.
ENCOUNTER – Sonic Spaces bewegt sich zwischen diesen Zuständen.
Zwischen Mensch und Maschine.
Zwischen Nähe und Distanz.
Zwischen Klang und Stille.
Nicht die Technik steht im Mittelpunkt, sondern die Frage, was beim Hören entsteht.
Wo beginnt Musik?

Der Raum spielt mit.
Die Kirche ist nicht Kulisse. Ihre Höhe, ihre Oberflächen, ihr Nachhall und ihre Stille werden Teil der Musik.
Elektronik kann Räume simulieren. Hier ist der Raum schon da.
Im Gerät ist Klang ein Signal. Im Raum wird er zu Luft, Stein und Holz.
An einer Stelle des Abends bleibt der künstliche Hall aus. Dann antwortet nur das Gebäude – mit einem Nachhall, den niemand eingestellt hat.
Hören
ENCOUNTER entsteht aus eigenen elektronischen Klängen und Improvisationen, ausgewählten Stücken anderer Künstlerinnen und Künstler, Stimmen und wenigen gesprochenen Gedanken.
Hier werden nach und nach Klangfragmente, Skizzen und eine Playlist zum Abend gesammelt.
KLANGFRAGMENTE FOLGEN
Kann ein elektronischer Klang intim sein?

Ein kleiner Aufbau. Ein großer Raum.
Der Aufbau bleibt bewusst überschaubar. Eigene Klänge entstehen live, werden verändert, geschichtet, wieder entfernt und neu miteinander verbunden.
Die Technik wird nicht versteckt. Kabel, Regler und Geräte bleiben sichtbar – als Teil dessen, was im Moment entsteht.
Je nach Raum und Abend verändern sich Instrumente, Effekte und Aufbau. Kein Konzert muss exakt wie das vorherige klingen.
- SYNTHESIZER
- EFFEKTE
- LAPTOP
- STIMME / SAMPLES
- PERKUSSION
- RAUM
Was macht Klang menschlich?
VOICE / GESTURE / MEMORY / SPACE / CODE
ENCOUNTER ist ein Konzert zum Hören.
Der Abend verbindet live erzeugte elektronische Klänge und Improvisationen mit ausgewählten Stücken anderer Künstlerinnen und Künstler, Stimmen und wenigen gesprochenen Gedanken.
Manches geht ineinander über. Anderes steht bewusst für sich. Dazwischen bleibt Raum für Stille.
Es gibt nichts, was man vorher wissen oder verstehen muss. Man sitzt im Raum und hört. Was darin Nähe, Fremdheit, Erinnerung oder Bedeutung bekommt, bleibt jedem selbst überlassen.
TERMINE
Die ersten Termine werden hier bekannt gegeben.
Person
Peter Langkafel entwickelt unter dem Namen LANGKAFEL künstlerische Projekte rund um Musik, Raum, Wahrnehmung und Technologie.
Er ist Arzt und Professor. Auch außerhalb der Musik beschäftigt ihn die Frage, wie Technologie unseren Alltag und unsere Wahrnehmung verändert.
Musik begleitet ihn seit vielen Jahren. Er spielt Schlagzeug und Synthesizer und arbeitet mit elektronischen Klängen, Effekten, Stimme und digitalen Werkzeugen.
ENCOUNTER ist eines seiner Projekte – ein Versuch, Musik, besondere Räume und aufmerksames Zuhören miteinander in Beziehung zu setzen.
Elektronische Musik. Raum. Stille. Begegnung.
ENCOUNTER ist keine Geschichte, die man verstehen muss. Es ist eine Einladung, für eine Weile anders zu hören.
Was dabei entsteht, ist nicht vorgegeben. Nähe oder Fremdheit. Erinnerung. Unruhe. Vielleicht eine Frage, die vorher nicht da war.
IN
Ankommen. Hören. Wahrnehmen.
Ein Klang beginnt, verändert sich, verschwindet. Der Raum antwortet.
IN ist die Einladung, sich einzulassen – ohne schon wissen zu müssen, wohin.
DEEP
Irgendwann klingt etwas vom Hören nach. Ein Gedanke. Eine Erinnerung. Eine Frage.
Was beschäftigt mich wirklich? Was trägt mich? Was fehlt mir? Was glaube ich? Woran zweifle ich?
DEEP gibt darauf keine Antworten. Es lässt Raum für Fragen, die im Alltag leicht verschwinden.
SAD
Nicht alles im Leben lässt sich auflösen.
Verlust, Einsamkeit, Angst, Scheitern und Trauer gehören zur menschlichen Erfahrung. Manches vergeht. Manches bleibt.
SAD versucht nicht, das Schwere schön zu machen. Es gibt ihm Raum.
HOPE
Und dennoch kann sich etwas öffnen.
Hoffnung bedeutet nicht, zu wissen, dass alles gut wird. Vielleicht bedeutet sie, die Möglichkeit des Guten nicht aufzugeben.
Hier berührt ENCOUNTER auch die Frage nach dem Glauben – nicht als Bekenntnis, sondern als offene Frage: Was trägt uns, wenn Gewissheit fehlt? Was bleibt, wenn sich nicht alles erklären oder kontrollieren lässt?
Wir wissen nicht, was kommt.
Und bleiben trotzdem offen.
